Beratung zur neuen AFIR für öffentliche Ladeinfrastruktur
Kurs-ID: BER011
Seit 2024 gilt die europäische Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR). Damit wird die bislang gültige deutsche Ladesäulenverordnung (LSV) in weiten Teilen abgelöst. Öffentlich zugängliche DC-Schnellladepunkte ab 50 kW Ladeleistung müssen mit einem Kartenleser oder einer kontaktlosen Bezahlmöglichkeit für die Ad-hoc-Bezahlung ausgestattet sein. Auch viele heute noch verbreitete AC-Ladesäulen erfüllen die AFIR-Anforderungen künftig nicht mehr uneingeschränkt.
Im Halbtages-Webinar beleuchten wir darüber hinaus die nächsten regulatorischen Schritte der AFIR ab 2026 sowie die vorbereitenden Anforderungen für 2027. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der verpflichtenden bzw. erwarteten Unterstützung der Normen ISO 15118-2 (Plug & Charge) sowie ISO 15118-20, die unter anderem die Grundlage für bidirektionales Laden bildet. Thematisiert werden dabei nicht nur öffentliche Ladepunkte, sondern auch private und halböffentliche Ladeinfrastruktur wie Wallboxen, die zunehmend in den regulatorischen Fokus rückt.
Sie erhalten einen praxisnahen Überblick darüber, welche neuen Pflichten auf Betreiber, Planer und Unternehmen zukommen, wie sich Plug & Charge technisch und organisatorisch umsetzen lässt und welche Voraussetzungen für die künftige bidirektionale Ladefähigkeit relevant sind. Zudem ordnen wir ein, welche Hersteller von Ladehardware sowie welche Backend- und Abrechnungssysteme bereits heute AFIR-konforme Lösungen unterstützen oder entsprechende Roadmaps für 2026 und 2027 verfolgen.
Erfahren Sie in diesem praxisorientierten Kurs, wie Sie Ladeinfrastruktur auch unter den kommenden AFIR-Vorgaben rechtskonform, zukunftssicher und wirtschaftlich sinnvoll planen, errichten und betreiben können.
Die Veranstaltung erfolgt live und nicht als Fernunterricht gemäß FernUSG. Es gelten unsere AGB.
- Was ist die Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR)?
- Wie ist die seit dem 13.04.2024 gültige Kartenterminalpflicht für DC-Lader umzusetzen?
- Welche Mindestanforderungen gelten seit dem 13.04.2024 für öffentliche AC-Lader?
- Wie ist die Minimalanforderung eines dynamischen QR-Codes umzusetzen?
- Welche neuen Anforderungen kommen 2026 auf Betreiber öffentlicher Ladestationen zu?
- Wie sind ab dem 08.01.2026 die Vorgaben der ISO 15118 für Plug & Charge umzusetzen?
- Welche Vorgaben gelten ab dem 01.01.2027 gemäß ISO 15118-20 für bidirektionales Laden
- Welche Anforderungen kommen ab 2027 auf Hersteller von Wallboxen zu?
- Können Ladesäulen rechtskonform nachgerüstet werden?
- Welche zusätzlichen Anbieter und Akteure sind dabei einzubinden?
- Welche Kosten entstehen durch die AFIR?
- Wie ist es um die Wirtschaftlichkeit von Ladestationen bestellt?
- Wie beeinflusst die AFIR die Preisangabenverordnung (PangV)?
- Welche Auswirkung hat die AFIR auf MSP, CPO und RNO?
Berater und Projektmanager für Elektromobilität, Hersteller/Anbieter/Handel von Ladestationen, Backendsystemen, Bezahlsystemen, Charge Point Operator (CPO), Mobility Service Provider (MSP), Energieversorger, Lösungsanbieter und kommunale Verantwortliche für Elektromobilität
– Kursunterlagen als PDF
– Videoaufzeichnung des Webinars
– Teilnahmebescheinigung
Teilnahmebescheinigung der eMobile Academy über 4 Unterrichtseinheiten
05.02.2026 von 9:00 bis 12:30 – Live-Webinar via Zoom
349, – € zzgl. MWSt.
Vergünstigter Preis für Berater der emobile academy und/oder Mitglieder des BBNM e. V.:
199,- € zzgl. MWSt.
Dozenten
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